Das erste Urteil im Prozess um Maja T. ist gesprochen: acht Jahre Haft. Der Antifaschist*in wird vorgeworfen, am sogenannten “Tag der Ehre” in Budapest, Neonazis “angegriffen” zu haben. Nach der rechtswidrigen Auslieferung nach Ungarn ist Maja seit über 588 Tagen in menschenunwürdiger Isolationshaft gefangen, davon 40 Tage im Hungerstreik. Trotz breiter solidarischer Aktionen einer linken Bewegung setzt das Urteil diesem politischen Prozess in Ungarn vorerst ein Ende.
Doch die Staatsanwaltschaft und Maja T. kündigten an, Einspruch einzulegen. Ziel der Staatsanwaltschaft sei es, eine härtere Strafe zu erwirken. Die Antifaschist*in und ihr solidarisches Umfeld plädieren weiterhin auf Freispruch.
In Jena versammelten sich deshalb erneut einige Hundert Menschen, um für eine Rücküberführung Majas zu demonstrieren und sich gemeinsam solidarisch zu zeigen.
Im Folgenden finden sich weitere Bilder der Kundgebung:









